WICHTIG – am 19.3. treffen wir uns am Rathaus – es geht um die Natur am Kiefernweg

Kiefernweg B-Plan 400 überarbeitet – am 19.03. wird im Bauausschuss abgestimmt – go? Oder zurück an die Verwaltung mit Hausaufgaben?

Es geht weiter mit der Planung des Gewerbegebiets am Kiefernweg. Der Bau-, Stadtentwicklungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss tagt am Donnerstag, 19.03.2020 17:00 Uhr im grossen Sitzungssaal vom Rathaus in Rheda.
Die neuen Unterlagen und Stellungnahmen zu den Einwendungen sind im Ratsinformationssystem abrufbar.

Den Link zum B-Plan 400 im Ratsinformationssystem findest Du hierunter

https://ratsinfo.rheda-wiedenbrueck.de/vorgang/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZS69KF_6PX6EOUdHi8-rxTw

Wir haben alle Dateien in eine ZIP Datei 36 MB zusammengefasst – die Du ganz einfach mit dem Dropbox Link hier unten aufgeführt , laden kannst.

https://www.dropbox.com/s/nccm1jkswpmtlrt/Anlage_1_BP_Nr._400_Kiefernweg%20alle%20docs.zip?dl=0

Alle Einwendungen der Bürger sind im Dokument Anlage_7_D_individuelle_Einwendungen.pdf zusammengefasst – 144 Seiten lang! Natürlich hat unsere Initiative schon einiges erreicht….

Aber das grünste Gewerbegebiet von Rheda-Wiedenbrück, was uns der Bürgermeister versprochen hat, sieht anders aus!

  • Hallen können MEHR ALS 50 Meter LANG sein
  • Drei-Schicht Betrieb in Sonderfällen möglich
  • Das Wild im Wald – eingezäunt von allen Seiten!
  • Keine konsequente Dachbegrünung der Hallen – Ausnahmeregelungen sind möglich
  • Lärmschutzwall 3.5 Meter.. ist das hoch genug? Wer pflegt das Grün auf beiden Seiten?
  • Keine Abbiegespur an der Einbiegung in den Kiefernweg – schlimmer noch als am Knoten Duvenbeck-Sonopress
  • Hallenhöhe 10 Meter… aber wenn nötig kann man fallweise noch mal drei Meter Installationstechnik oben drauf packen
  • In spezifischen Bereichen sind ggf auch 12 Meter zulässig (plus 3 Meter Installationstechnik?)
  • ….

Und was kostet das Erschliessen des 5 Hektar Gewerbeabenteuers KONKRET. Weis der Rat das? Oder vertagt man die Entscheidung auf später… Emstreppe lässt grüssen….

Schaut euch besonders Dokument Anlage_2_Kiefernweg_Begruendung.pdf an – da steht alles drin was das Rathaus im Kiefernweg umsetzen will!

Am 19. wird ZUERST NICHTÖFFENLICH getagt… die  Bürger bleiben draussen und sind erst ab 17:45 zugelassen!

Es spricht nichts dagegen von Anfang an , ab Sitzungsbeginn, DRAUSSEN auf dem Rathausplatz öffentlich seine Meinung auszudrücken!

Wir sehen uns am 19.03.2020 am Rathaus

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Jahreshauptversammlung Verein MNW bringt neue Ergebnisse!

Der 2019 neue gegründete Bürgerverein „Mit Natur wohnen e. V.“ hielt am Dienstag dieser Wochen seine erste ordentliche Mitgliederversammlung ab. Dabei standen 20 Tagesordnungspunkte, auch Wahlen, auf dem Programm.

B. Ellefred – 2. Vorsitzender A. Rüsenberg – Kassenprüferin G.Arlt – 1. Vorsitzender N. Henkel – Schriftführerin

Der 1. Vorsitzende, Günter Arlt, begrüßte die Teilnehmer und berichtete von den Aktionen, Gesprächen mit der Politik sowie Entwicklungen rund um den Bebauungsplan Nr. 400 Kiefernweg. Dabei hob er als einen Erfolg der Vereinsaktivitäten hervor, dass Politik und Verwaltung sich nun klar für den Erhalt des „A2-Forsts“ an der Emser Landstraße ausgesprochen haben. Nach mehreren Gesprächen mit der Stadtverwaltung wurden in den letzten Wochen auch alte Sturmschäden sowie vom Borkenkäfer befallene Bäume beseitigt und 50 % der Brachflächen wieder aufgeforstet. Hier will sich der Verein jedoch für die schnelle komplette Aufforstung stark machen.

Des Weiteren wurde die Entwicklungen rund um den Bebauungsplan erörtert, diskutiert und das weitere Vorgehen abgestimmt. Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt. Der 2. Vorsitzende, Burkhard Ellefred, sowie die Kassenbeauftragte, Angelika Ellefred wurden ohne Gegenkandidaten wiedergewählt.

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ZdW 2020 11 Warum fürs Rathaus Gewerbegebiete höchste Priorität haben – und nicht Häuser für Bürger?

Man hört oft das der Bürger bei Nachrichten nicht mit zuvielen Zahlen überfordert werden soll! Aber ich finde – ein Mensch, von dem erwartet wird, das sie/er die Lohnsteuererklärung fehlerfrei ausfüllt, ist auch kundig mit Zahlen und Tabellen.

Uns interessieren Heute ganz besonders die Kennzahlen zu Steuereinnahmen der Kommune aus privaten Gebäuden im Vergleich zur Gewerbesteuer. Dabei besonders die Euro pro m2. Während in Verl recht moderate 2.59 Euro/m2 von privaten Immobilienbesitzern zu bezahlen sind – wird der Rheda-Wiedenbrücker mit + 65 % -> 3.83 Eur/m2 zur Kasse gebeten. Die Gewerbesteuer ist von der Umsatz/Gewinnsituation der Unternehmen abhängig. Da sind die Verler Unternehmer 2.5 mal so profitabel wie die Gewerbesteuer Zahler in unserer schönen Stadt.

Aber – im Vergleich : 9.08 Euro/m2 aus Gewerbe ist immer noch viel mehr als 3.83 Eur/m2 aus privater Immobilie. Übrigens – im Kreis sind die Gewerbesteuer-Einnahmen je Quadratmeter im Durchschnitt drei mal so hoch wie die aus privater Grundsteuer!

Jetzt wird auch klar warum die Stadt Rh-Wd Gewerbegebiet dem Wohnraum vorzieht! Weil das drei mal soviel Gewinn in die Kasse spült!

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Eure Nachbarn der Zukunft-Kernekampstr-Jetzt handeln

Bebauungsplan Nr 391 Varenseller Straße Kernekampstraße gemäss Amtsblatt 04/2020 in der Zeit vom 02.03. bis 03.04. 2020 offengelegt

Oben sieht man den Bebauungsplan 317 Varenseller Straße. 1995 – da wurde noch „Mit Natur wohnen“ geplant. Der Kleigraben NICHT verrohrt… sondern als Schutz-Raum für Vögel und Insekten ins neue Wohngebiet integriert!  Wie sieht die Zukunft an der Varenseller Strasse aus? Preise wie auf dem alten Pflug-Gelände an der Hellingrottstrasse: 650 000 Euro für ein Einfamilienhaus auf 500 Quadratmeter Grundstück?

Warum wird das Regenrückhaltebecken nicht komplett entlang der Marsenstrasse ausgeführt? Um so mehr Platz zwischen den vorhandenen Häusern und den Neubauten zu schaffen. Was wird vom Bebauungsplan 214 Kernekampstraße übernommen? Was wird geändert?

Wie sehen die neuen Häuser aus? Zwei Stock mit Staffelgeschoß? Wie hoch wird der Lärmschutzwall zur Varenseller Straße? Die Stadt plant die Flächen entlang der B61 ab der Rietberger Straße Richtung Norden in Gewerbegebiet umzuwandeln. Was ist für das Gelände östlich vom neuen Baugebiet auf die Dauer geplant? Handwerksbetriebe ? Bürogebäude?

Einsendeschluss für Anmerkungen / Verbesserungsvorschläge ist der 03 April 2020!

Zeigt Politik und Rathaus – das Ihr mitredet – wenn es um die Stadt der Zukunft geht!

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Eure Nachbarn der Zukunft -Haardstraße -Jetzt handeln!

Bebauungsplan Nr 006.8 Haardstraße – Am Nonenplatz

Gemäss Amtsblatt 03/2020 ist für Einwendungen Zeit vom 27.02. bis 12.03. 2020

Ansprechpartner im Rathaus ist Herr Antonius König Tel: 05242 963-387

E-Mail: antonius.koenig@rh-wd.de

Eingesessene Bürger der Stadt und neu Zugezogene suchen händeringend nach bezahlbarem Wohnraum in Rheda-Wiedenbrück. Laut Bürgermeister Mettenborg könnten SOFORT Interessenten für 2000 neue Wohneinheiten in unserer schönen Stadt gefunden werden. Das zieht natürlich auch „Investoren“ und „Miet-Gewinnler“ aus Nah und Fern an… die nicht für sich oder ihre Kinder eine schöne Bleibe suchen, sondern maximale Mietflächen aus den teuren Grundstücken herausholen wollen. Im Bürgerinformationssystem der Stadt im Internet sind die wichtigsten Daten zu den Projekten zu finden.

https://www.rheda-wiedenbrueck.de/umwelt-bauen-verkehr/bauleitplanung/bauleitplaene-im-verfahren/

Der vorhandene B-Plan 006 muss geändert werden, um den Wünschen des Investors zu genügen. Gebäudehöhe + 2 Meter von 10 auf 12m. Tiefgarage mit Einfahrt übern Vorgarten. Ist das OK für die Nachbarn? Auf einem 1200 m2 Grundstück 15 Wohnungen… das ist ambitioniert! Das bedeutet eine dichte Mietwohn-Nutzung so ähnlich wie auf dem Gelände vom ehemals Ev. Krankenhauses in Rheda an der Gütersloher Strasse (Fichtenbusch)!

Hier ein Auszug aus dem gültigen Bebauungsplan von 1960

Für welche „Kunden“ wird der Investor die 15 Wohneinheiten entwickeln?

Nehmt Kontakt zum Ansprechpartner im Rathaus auf! Schaut euch die die Unterlagen GENAU  an. Schreibt – was Ihr davon haltet!

Ihr habt noch 10 Tage Zeit an diesem Projekt als Anwohner mitzuwirken!

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ZdW 2020 08 Viel zuviel Gewerbegebiet in Rh-Wd

Man hört immer wieder das man den Bürger bei Nachrichten nicht mit zuvielen Zahlen überfordern soll. Im Gegensatz dazu bin ich der Meinung, das ein Mensch, der den Wocheneinkaufs-Kassenzettel vom Supermarkt sorgfältig auf Fehler prüft – oder von dem erwartet wird, das er/sie die Lohnsteuererklärung fehlerfrei ausfüllt, sich auch ansonsten durchaus kundig mit Zahlen und Tabellen beschäftigen kann. Oft reicht der gesunde Menschverstand in Kombination mit den vier Grundrechenarten und der Prozentrechnung aus! Deshalb wollen wir mindestens ein mal in der Woche auf interessante Zahlen in unserem Kreis aufmerksam machen.

An dieser Tabelle des Kreises interessieren Heute ganz besonders die Kennzahlen zur verfügbaren gesamten Fläche in der Gemeinde im Verhältnis zu den bebauten Gewerbeflächen. Auch bei diesem Benchmark gehört unsere schöne Stadt zu den Spitzenverbrauchern. Obwohl bei den absolut verfügbaren Gesamtflächen mit 87 Km2 im Kreis Gütersloh erst auf Rang 4 – halten wir , zusammen mit Gütersloh – fast 40 % der Gewerbeflächen im Kreis! Da wird jedem – der rechnen kann – klar – wir müssen mit den noch verfügbaren Flächen sehr sorgfältig haushalten!

Fazit – seit sparsam mit Land

Es wird nicht mehr neu hergestellt!

Rheda-Wiedenbrück hat im Vergleich mit anderen Städten im Kreis schon heute zuviel Fläche für Gewerbegebiete verbraucht! Das – was übrig ist – gehört in Hände von Betrieben die für Stadt + Bürger das Beste daraus machen!

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Zahlen der Woche 2020 07

Man hört immer wieder das man den Bürger bei Nachrichten nicht mit zuvielen Zahlen überfordern soll. Im Gegensatz dazu bin ich der Meinung, das ein Mensch, der den Wocheneinkaufs-Kassenzettel vom Supermarkt sorgfältig auf Fehler prüft – oder von dem erwartet wird, das er/sie die Lohnsteuererklärung fehlerfrei ausfüllt, sich auch ansonsten durchaus kundig mit Zahlen und Tabellen beschäftigen kann. Oft reicht der gesunde Menschverstand in Kombination mit den vier Grundrechenarten und der Prozentrechnung aus! Deshalb wollen wir mindestens ein mal in der Woche auf interessante Zahlen in unserem Kreis aufmerksam machen.

An dieser Tabelle des Kreises interessieren Heute ganz besonders die Kennzahlen zu m2 Wohnfläche pro Kopf der Bevölkerung und dem von der Stadt geplanten Wachstum der Gewerbeflächen 2018 bis 2035. Da kann man sehen das im ganzen Kreis die Wohnflächen pro Person nur gering zwischen 43 und 46 m2/Person schwanken. Auch die m2 Gewerbeflächen pro Kopf der Bevölkerung pendeln um einen Mittelwert von 93 m2 Gewerbefläche/Person (+/- 20 %) ein. Jetzt kann man sehr schön ermitteln um wieviel Einwohner die Stadt aufgrund von neuen Gewerbegebieten wachsen wird. Zum Beispiel Rheda-Wiedenbrück im Jahr + 5 Hektar -> + 50 000 m2 ( gut 6 Fussballfelder) Gewerbegebiet mehr, bedeutet auch plus 520 Einwohner x 43 m2/Person -> 22 3000 m2 neuer Wohnraum JEDES JAHR – das heißt mindestens 250 neue Wohnungen im Jahr bauen! Bei heutigen Erstellungskosten von 2500 Euro/m2 Wohnfläche müssen damit jedes Jahr allein in Rheda Wiedenbrück mindestens 56 Millionen Euro in neue Wohngebäude investiert werden!

Da ziehen wir mal wieder den “Grundstücksmarktbericht 2019 für den Kreis Gütersloh” zu Rate.

Was müssen wir feststellen? Im GANZEN KREIS hat man im letzten Jahr UNTER 40 Millionen Euro in neue Häuser investiert! Was lernen wir – es klafft eine riesige Lücke zwischen dem Wunsch nach mehr Gewerbefläche und dem Entwickeln der dazugehörigen Infrastruktur…

Fazit -der freie Markt schafft es nicht allein! Die Stadt muss jetzt schnell selber bauen.. sonst wird das nichts mit mehr günstigen Wohnungen für die neuen Gewerbegebiete in Rheda-Wiedenbrück!

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Zahlen der Woche 2020 06

Man hört immer wieder das man den Bürger bei Nachrichten nicht mit zuvielen Zahlen überfordern soll. Im Gegensatz dazu bin ich der Meinung, das ein Mensch, der den Wocheneinkaufs-Kassenzettel vom Supermarkt sorgfältig auf Fehler prüft – oder von dem erwartet wird, das er/sie die Lohnsteuererklärung fehlerfrei ausfüllt, sich auch ansonsten durchaus kundig mit Zahlen und Tabellen beschäftigen kann. Oft reicht der gesunde Menschverstand in Kombination mit den vier Grundrechenarten und der Prozentrechnung aus! Deshalb wollen wir mindestens ein mal in der Woche auf interessante Zahlen in unserem Kreis aufmerksam machen.

An dieser Tabelle des Kreises interessieren Heute ganz besonders die Kennzahlen zu Gewerbeflächen und Steuereinnahmen für die Städte Verl und Rheda-Wiedenbrück – wie ROT eingekreist. Da kann man erkennen das Verl das 2.5 Fache aus jedem Quadratmeter Fläche an Gewerbesteuer einnimmt wie Rheda-Wiedenbrück. Das heißt – das in Verl ansässige Betriebe VIEL PROFITABLER sind als die in unserer schönen Stadt. Oder anders herum – Rheda-Wiedenbrück muß 2.5 mal soviel Wiese und Acker pflastern und mit Werkshallen versiegeln – um die gleichen Gewerbesteuern einzunehmen wie Verl. Da wundert es natürlich nicht das Rheda-Wiedenbrück der zweitgrösste Gewerbeflächen-Verbraucher im Kreis ist. Zwar nur 50 % der Einwohner von Gütersloh – jedoch 65 % SOVIEL Gewerbefläche wie Gütersloh hat. Leider dümpeln wir bei den Pro-Kopf Steuereinnahmen irgendwo im Mittelfeld herum. Was heißt das für die Strategie zum Ansiedeln neuer Betriebe für unsere Fachleute im Rathaus? Auf Klasse setzen… nicht auf Masse. Attraktiver für High-Tech Unternehmen, grüne Technologie-Lieferanten und Software-Schmieden werden.

Liebe Fachleute im Rathaus – bitte nicht noch mehr dieser Low-Tech Firmen zu uns holen! Nicht noch mehr Herbergen schaffen, für noch mehr Wanderarbeiter, die im Billiglohnsektor schuften müssen!

Ist wirlich genug jetzt!

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Gewerbegebiets Bedarf – alles alternative Fakten? 06.02.2020

Man hört es ja immer wieder das in unserer Region verzweifelt nach Gewerbegebieten gesucht wird. Letztes Jahr kursierte z.B in den Medien daß Grundstücke für Gewerbe- und Industriebetriebe eine absolute Mangelware in Bielefeld sind. Nur 8.000 Quadratmeter sofort bebaubare Gewerbefläche standen im Frühjahr 2019 zur Verfügung. Demgegenüber steht angeblich ein langfristiger Bedarf von weit über 100 Hektar. Allein bis 2021 werden dort 21,4 Hektar Fläche gebraucht – so hieß es! Und aus den Rathäusern im Kreis Gütersloh hört man ähnliches! An allen Ecken tönt es: Gewerbeflächen – verzweifelt gesucht!

Die Zahlen vermitteln ein anderes Bild!

Wir können nur empfehlen sich dazu aus unserem Downloadbereich die zwei öffentlichen Studien “Gewerbe und Industrieflächenkonzept Kreis GT Stand 2017” und den “Grundstücksmarktbericht 2019 Kreis Gütersloh” durchzulesen. Der Marktbericht zeigt ein vollkommen anderes Bild als das – was von den Städten im Kreis an die Bezirksregierung in Detmold gemeldet wurde!

Es werden angeblich 780 HEKTAR Gewerbefläche bis 2035 benötigt! Das sind 550 Fussballfelder. Und man sieht – Rheda-Wiedenbrück steht beim Flächenfraß für Gewerbegebiete mit SECHZIG FUSSBALLFELDERN an zweiter Stelle im Kreis.

42 HEKTAR (30 Fußballfelder) sind in Rheda-Wiedenbrück als Reserve vorhanden. Der Stadt gehören davon 24 ha – der Rest ist unbebaute Reservefläche in der Hand von privaten Eigentümern oder Investoren.

Der durchschnittliche Verbrauch an Gewerbeflächen im gesamten Kreis schwankte mit zwei Ausnahmen in 2008 und 2014 zwischen 10 und 15 ha im Jahr. Als Bedarf hat man aber 46 HEKTAR pro Jahr gemeldet… also das DREI FACHE des realen Verbrauchs! Wie paßt das zusammen? Auf jeden Fall hat die Stadt Rheda-Wiedenbrück allein 24 ha als Reserve im eigenen Besitz. Wenn jedoch der gesamte Kreis (ausser GTL) bloß 5 bis 8 HEKTAR im Jahr verkauft… warum muß man dann auf Teufel komm raus bei uns jetzt Wiesen und Äcker in neue Gewerbegebiete umwandeln. Warum geht man nicht erst einmal die gewerblichen Eigentümer von Flächen an… NACHVERDICHTEN JETZT – oder sind die Flächen als “Spekulationsmasse” beiseitegelegt worden? Bei den geringen Flächenverbräuchen der letzten Jahre kann man es doch im Rathaus mit dem erschliessen neuer Gewerbeflächen ganz entspannt angehen!

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A2-Forst rückt beim Aufforsten von der Reservebank auf Platz EINS! 04.02.2020

Wer hätte sich das vor einem Jahr vorstellen können? Damals sollte aus dem Waldstück noch eine Gewerbefläche gemacht werden!

Der Mächtige ist stark allein – der Schwache ist’s nur im Verein!

Nächster Schritt: die Brachflächen im A2-Forst, die man seitens des Städtischen- und Forst-Amts sich selbst… bzw den “Heilkräften der Natur” überlassen will, bekommen von den Aktiven des Vereins eine “Natur-und-Wachstumshilfe”. Wir haben Förster und Grünflächenamt verschiedene Vorschläge unterbreitet. Vom Ausweisen der Flächen als Bürgerwald bis zur temporären insektenfreundlichen Blühwiese. Es bleibt zu hoffen – das unsere Vorschläge den Entscheidern im Rathaus gefallen. Und die freiwilligen Helfer nicht wieder so ausbremst werden wie bei den Greif-Vogel Gestellen (Ansitz-Julen) , die wir als schnellen Ersatz für die aborisitischen Opfer des Kettensägenmassakers im Frühjahr 2019 entlang der Emser-Landstrasse aufstellen wollten.

Wir bleiben am Ball und halten Euch auf dem Laufenden.

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Mit Natur wohnen e.V.